PUBLIKATIONEN

Christoph Faulhaber
A Golden Age

Herausgegeben von Sabine Maria Schmidt unter Mitarbeit von Julia Dragnović und Christoph Faulhaber.

Mit zahlreichen Textbeiträgen, Interviews und Kurzerläuterungen von Inke Arns, Julia Draganović, Christoph Faulhaber, Holger Kube Ventura, Victor Manuel Palacios Armendàriz, Sabine Maria Schmidt, Reinhard Spieler und Oliver Zybok.

Gestaltung von Carsten Wittig
Deutsch, Englisch (German, English)
2018. 160 Seiten, 220 Abb.

 

Christoph Faulhaber (*1972, Osnabrück) gehört zu den wichtigen Künstlern in Deutschland, die die Debatten um Kunst im öffentlichen Raum mit überraschenden und ungewöhnlichen Aktionen vorangetrieben haben. Ob als Bettler im Burberry-Anzug, als Initiator eines Aufnahmelagers für ehemalige Guantánamo-Häftlinge, als Regisseur einer Musicalaufführung an der Roten Flora, immer testet Faulhaber die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum aus und plädiert für individuelle Handlungsräume. International bekannt wurde Faulhaber mit der Kunstfigur des „Mister Security“ (2005–2007), die sich der schützenden Überwachung der Überwacher widmete.

Die Monografie bietet erstmalig einen umfangreichen Einblick in das vielschichtige Schaffen des Künstlers, darunter frühe Land Art-Performances, Straßenaktionen, längerfristige Rechercheprojekte und Materialien zu den filmischen Arbeiten wie Jedes Bild ist ein leeres Bild (2014) und Phantom of Punk (2016). Alle Werke werden von erläuternden Kurztexten kommentiert

Die Monografie erscheint anlässlich der großen Einzelausstellung des Künstlers Revolution & Architektur in der Kunsthalle Osnabrück (15.6. – 21.10.2018) und dokumentiert auch die dort entstandenen jüngsten Installationen.

 

Korpys/Löffler
Personen Institutionen Objekte Sachen

hrsg. von Sabine Maria Schmidt (für die Kunsthalle Tübingen), Co-Herausgeberin: Christina Lehnert (für den Kunstverein Braunschweig)

Monographie zur gleichnamigen Ausstellung der Kunsthalle Tübingen, dem Kunstverein Braunschweig und dem Hartware Medienkunstverein in Dortmund

Zahlreiche Textbeiträge von Sabine Maria Schmidt, Holger Kube Ventura, Steffen Zillig u.v.a.

Designed by Strobo B M, München
Wasmuth Verlag, Tübingen, 136 S., dt./engl.

Seit Mitte der 1990er Jahren untersucht das international bekannte Künstlerduo Korpys/Löffler die Wirkmechanismen medial vermittelter Bilder und ihre Inszenierungsstrategien. Themen sind die Methoden moderner Überwachung, das geheime Wirken und die offiziellen Repräsentationen von staatlicher und institutioneller Macht, ebenso wie die Herausforderern gesellschaftlicher Opposition und der Protestkultur. Eine wesentliche Motivation ihrer künstlerischen Arbeit ist dabei die Hinterfragung des postulierten und gemeinhin akzeptierten Wahrheitsgehalts dieser Inszenierungen. Ihr stellen sie neue Annäherungsmodelle entgegen. Ihre durchgängige Arbeitsmethodik ist dabei, die Ränder des Geschehens zu beobachten und im scheinbar Nebensächlichen Indizien zu sammeln, um Muster und Machtstrukturen hinter dem Vordergründigen erkennen zu können.

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A Liquid Star of Boiling Water
mit Jan Bonny & Alex Wissel, Jimmie Durham, Christoph Faulhaber, Adela Goldbard, Andrea Winkler

Heft zur Ausstellung

Textbeitrag und hrsg von Sabine Maria Schmidt für den Kunstraum Düsseldorf, 2017

21 x 14,8 cm, 24 Seiten, dt.

 

((Das PDF kann angefragt werden.))

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Podróbka – Die Avantgarde gibt nicht auf

Mit Lars Breuer, Frauke Dannert, Angela Fette, Sebastian Freytag, Guido Münch, Christian Odzuck und Weisser Westen

Katalog der gleichnamigen Ausstellung Podróbka – Die Avantgarde gibt nicht auf; Gdánska Galeria Miejska, Danzig, 2014, hrsg. von Sabine Maria Schmidt und Iwona Bigos, (dt., engl. poln.)

Mit Textbeiträgen von Sabine Maria Schmidt und Karolina Majewska

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Andreas Slominski

Werke aus der Sammlung Bärbel und Manfred Holtfrerich

Ausgangspunkt der Ausstellung und des Kataloges von Andreas Slominski ist die Dauerleihgabe von Werken aus der Sammlung von Bärbel und Manfred Holtfrerich, aus der ein ausgewähltes Konvolut in die Kunsthalle Bremen gelangt. Die Sammlung umfasst insgesamt 42 Arbeiten, darunter kleinformatige Werke, Skulpturen und Objekte, Editionen und graphische Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen des Künstlers. Die Möglichkeit, gesammelte Werke unter ästhetisch optimalen Bedingungen in einem Museumskontext zu zeigen und einem größeren Publikum zur Verfügung zu stellen, ist ebenso Motivation wie die Möglichkeit das künstlerische Werk von Andreas Slominski unter anderen Kategorien und Themenkomplexen zusammenzustellen und neue Sichtweisen auf das Werk anzuregen. Für die Publikation, die Ausstellung und Sammlung dokumentiert, wurden alle Werke sorgfältig fotografiert. Den umfangreichen Abbildungsteil ergänzt ein systematisches Verzeichnis der Werke. Textbeiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen wie der Zahnmedizin, Literatur, Kunst- und Kulturwissenschaft nähern sich dem Werk von Andreas Slominski anhand verschiedener Perspektiven und Kontexte.

Herausgegeben von Sabine Maria Schmidt

Mit Beiträgen von Hartmut Böhme, Beate Slominski, Marie-Luise Scherer, Sabine Maria Schmidt, Katrin Schumacher/Ingo Uhlig und Gerhard von Storck,

Salon Verlag, Köln 2014, (engl./germ.)

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Aernout Mik. Communitas (dt. Ausgabe)

Hrsg. von Leontine Coelewij und Sabine Maria Schmidt
für Jeu de Paume, Paris; Museum Folkwang, Essen und Stedelijk Museum Amsterdam
Mit Texten von Leontine Coelewij, Egbert Dommering, Elie During, Marta Gili, Maria Hlavajova, Christian Höller, Steve Klee, Daniel Kothenschulte, Anja Osswald, Merijn Oudenampsen, Irit Rogoff, Osvaldo Sánchez und Sabine Maria Schmidt
230 Seiten, ca. 200 Abb.
Graphische Gestaltung: Mevis & van Deursen, Amsterdam
Edition Folkwang/Steidl

(The book is also available in a french and english edition)
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Este catálogo se publicaba con motivo de la exposición Residual/Intervenciones artísticas en la ciudad en el Museo Universitario de Arte Contemporáneo de México, 2010

Proyecto artístico de la UNAM y el Goethe-Institut Mexiko que a través de ocho propuestas de inserción social busca generar conciencia de responsabilidad compartida en la población sobre la generación y manejo de la basura en la ciudad de México.

Eduardo Abaroa, Raúl Cárdenas (Torolab), Minerva Cuevas, Tue Greenfort, Claudia Fernández, Ulrich Genthe, Heike Mutter, Pia Lanzinger y Thomas Stricker fueron los artistas participantes.

Curadores: Gonzalo Ortega Ugarte, Paulina Cornejo Moreno-Valle, Co Curadora para la parte alemana: Sabine Maria Schmidt

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Hacking the City –
Interventionen in öffentlichen und kommunikativen Räumen
Edited by Sabine Maria Schmidt
Museum Folkwang, Essen
Graphic Design by V2A.Net, Essen
Edition Folkwang / Steidl
English / German
288 pages, rich illustration
Prize: 25 Euro
ISBN 978-3-86930-187-7

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Cradle to cradle : Slave City
Catalogue published on the occasion of the exhibiton

Atelier Van Lieshout. Slave city. Cradle to cradle, September 22nd – October 25th 2009
Winzavod Centre for Contemporary Art, Moscow in coop. with Museum Folkwang, Essen
Conception and ed.:
Sabine Maria Schmidt and Anna Zaitseva

Text contributions by:
Nikita Kharlamov, Helen Petrovsky, Harald Welser, Herfried Münkler und Sabine Maria Schmidt

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Publikation anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Museum Folkwang, 2008

Hrsg. von Sabine Maria Schmidt für das Museum Folkwang

Mit Textbeiträgen von Wouter VanStiphout, Joep van Lieshout und Sabine Maria Schmidt

Neben einer umfassenden Ausstellungsdokumentation, einer Werkschau der Arbeiten von 2005 – 2008, zahlreichen Abbildungen, enthält der Band die Textbeiträge aus dem Symposium „Die Unfreiheit der Zukunft“, das im Rahmen der Ausstellung in Kooperation mit dem KWI Essen 2008 stattgefunden hat. Textbeiträge aus dem Symposium von:
Herfried Münkler, Michael Zeuske, Ronald Hitzler, Harald Welzer, Claus Leggewie, Tanja Dückers und Anton Landgraf

Graphic Design: Yvo Zijlstra, Antenna-men, Rotterdam
DuMont Verlag, Köln 2008

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Fusion Confusion_Cover

Katalog zur Ausstellung „Fusion/ Confusion“, Museum Folkwang 2007/2008

Mit Textbeiträgen von Eveline Vernasconi, Martin Bochynek, Thierry Davila, Jan Fabricius, Mihnea Mircan, Payam Sharifi, Sabine Maria Schmidt u.a.

Das 20. Jahrhundert ist Geschichte geworden. Die neuen Sichtweisen einer jungen Künstlergeneration auf die „Moderne“ vor dem Hintergrund globaler politischer und ökonomischer Veränderungen machen spürbar, dass der historische Abstand zu den Visionen der Avantgardekunst der 20er und 60er Jahre des 20. Jahrhundert immer größer wird. Die Visionen von früher bestimmen allerdings noch immer die ästhetischen Parameter der Gegenwartskunst. Doch die Versprechen von „gestern“ können als Rezepte für die heutige Realität kaum mehr dienen. Worauf könnte hingegen die heutige Kunst hinarbeiten? Diese Fragen sind Ausgangspunkt einer pointierten Auswahl von zehn jungen Künstlern und Nachwuchstalenten aus West- und Osteuropa, die in den letzten Jahren international auf sich aufmerksam gemacht haben.

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Taktiken des EgoTaktiken des EGO / Tactics of the EGO

Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung; hrsg. von Sabine Maria Schmidt und Cornelia Brüninghaus-Knubel
Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg, 2003dt./engl.

mit
Eija_Liisa Ahtila, Gilles Barbier, Birgit Brenner, John Davies, Tracey Emin, Ludger Gerdes, Mathilde ter Heijne, Martin Liebscher, Mark Manders, Bjorn Melhus, Aernout mIk, Muntean/Rosenblum, Corinna Schnitt, Lorna Simpson, Ben Vautier, Bill Viola

Mit Texten von: Sabine Maria Schmidt, Boris Groys, Wolfgang Schmidbauer, Friedrich Meschede, Eva Schmidt u.a.

 

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mapping-the-body

„Mapping the Body“ widmet sich den Bedingungen von Körperlichkeit in einer Zeit, in der die ökonomische und mediale Vereinnahmung immer weiter zunimmt. Verstärkt kommt es zu Konfrontationen politisch, religiös und kulturell unterschiedlicher Vorstellungen von Sexualität und Gender: Wie prägen gesellschaftliche Werte, Systeme und Technologien den Umgang mit dem menschlichen Körper? In welchem Verhältnis stehen Körperlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung? In welchen Bildern manifestiert sich die Transformation, Erziehung und Disziplinierung des Körpers?

 

 

Herausgeber/Editor
Galerie im Taxispalais, Julia Brennacher, Lena Nievers und and Jürgen Tabor
Text Contributions / Texte
Julia Brennacher, Verena Gstir, Christina Nägele, Lena Nievers,
Sabine Maria Schmidt, Jürgen Tabor, Christian Teckert
dt./engl.
Paperback, 27 x 19 cm, 160 Seiten, Abb. in Farbe und s/w
Verlag für moderne Kunst, Wien, 2016

 

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Ralf Brueck
Deconstruction Distortion
DAF Timecapsules

Der Künstler Ralf Brueck (geb. 1966), junger Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule und Meisterschüler von Thomas Ruff, thematisiert in seinen feinsinnigen, klar strukturierten Arbeiten den architektonischen Innenraum, die Weite der kargen Landschaft und moderne Architektur. Das Buch zeigt Bruecks Entwicklung, beginnend mit der Serie Timecapsules, die Ende der 1990er-Jahre entstanden ist und sich modernen Kirchenbauten widmet, setzt sich fort mit der Serie DAF, in der er die menschenleeren Landschaften des Mittleren Westens der USA einfängt und schlägt den Bogen bis zu den beiden neuen Serien Distortion und Deconstruction. Hier hält die technische Manipulation Einzug in Bruecks Werk: Durch die Verschiebung von Bildstrukturen entsteht eine ganz neue Dimension.

Hg. Ralph Goertz
Mit Beiträgen von Ralph Goertz, Stefan Gronert, Candida Höfer, Sabine Maria Schmidt
144 Seiten
101 farbige Abb., 5 s/w Abb.
29 x 28cm
Leinen mit Banderole
deutsch/englisch
Wienand Verlag, 2016

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Wehrhahnlinie_2016-04-23 um 16.12.16Wehrhahn-Linie
Kontinuum und Schnitt. Die Düsseldorfer U-Bahn Wehrhahn-Linie – ein Gesamtkunstwerk

Die Wehrhahn-Linie, eine von Architekten, Künstlern, Ingenieuren und der Stadtverwaltung von Beginn an in Kooperation entwickelte U-Bahn-Strecke im Zentrum von Düsseldorf, wird zu einem neuen Modell für gemeinschaftliches Bauen. Verwirklicht werden konnte das Gesamtkonzept eines U-Bahn-Tunnels als „unterirdisches Raumkontinuum“, das sich ähnlich einer riesigen Schlange durch das Erdreich windet und sich an den Stationen weitet. Die Publikation dokumentiert und beleuchtet den Hintergrund dieser einzigartigen Zusammenarbeit.

 

Herausgeber: Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt

Texte von
Gerrit Gohlke, Gregor Jansen, Gerhard Matzig, Regine Müller, netzwerkarchitekten, Sabine Maria Schmidt, Anja Schürmann, Ludwig Seyfarth, Andrea Sick, Heidi Stecker, Oliver Tepel, Rob Wilson

Gestaltung von
Enver Hadzijaj, BUREAU Mario Lombardo

Mai 2016,
ISBN 978-3-7356-0249-7

21 x 28 cm, 240 Seiten, Sprachen: Deutsch, Englisch

 

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Welten im Widerspruch – Zonen der Globalisierung

Galerie im Taxispalais, Innsbruck

Katalog der gleichnamigen Ausstellung
Mit Textenvon Roland Benedikter und Katja Siepmann, Julia Brennacher, Beate Ermacora, Christina Nägele, Markus Neuwirth, Lena Nievers,
Sabine Maria Schmidt und Jürgen Tabor

176 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, (dt./engl.)
Gestaltung: Kühle und Mozer, Köln
Verlag für moderne Kunst, Wien 2015

Mit Michael Blum, Christian von Borries, Bureau d’études, Cristina Garrido, Andreas Gursky, Kasmalieva & Djumaliev, Rosmarie Lukasser, Eva und Franco Mattes, Nyaba Léon Ouedraogo, Oliver Ressler, Allan Sekula und Noël Burch, Gabriele Sturm, Thomson & Craighead, Gruppo Tökmag, Wang Qingsong, Yin Xiuzhen

Die Vernetzung der Welt durch zunehmende Reise- und Migrationsbewegungen und immer komplexere Ströme von Waren und Daten, Rohstoffen und Kapital hat die Lebenswirklichkeit in verschiedensten Regionen der Welt auf höchst ambivalente Weise verändert. Mit den sich wandelnden Globalisierungsprozessen entstehen immer neue Fragestellungen, Erfahrungen, Bilder und Formensprachen des Globalen, die sich in der persönlichen wie der gesellschaftlichen Lebensrealität manifestieren. Die internationale Gruppenausstellung Welten im Widerspruch – Zonen der Globalisierung zeigt Werke von 16 Künstlerinnen und Künstlern aus Europa, Asien, Amerika und Afrika, die in verschiedenen Themenfeldern den Zusammenhängen von Globalem und Lokalem nachspüren. In recherchebasierten, dokumentarischen, aber auch erzählerischen, poetischen und aufrüttelnden Arbeiten reflektieren sie Aspekte der Mobilität, die ambivalente Verkettung von Produktion, Transport und Konsum, das Wesen globaler Informations- und Wissensnetze oder die Auswirkungen der globalen Ökonomie auf Arbeit und Umwelt.
Kurator/innen: Julia Brennacher und Jürgen Tabor

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Elmar Hess

Subjektive Historie

Elmar Hess (geb. 1966, lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg) geht aufs Ganze. Er macht ernst mit der Idee, dass man aus der radikalen und obsessiven Konzentration auf das eigene Ich und seine Geschichte(n), Sehnsüchte, Konflikte, Träume und Ängste eine Form der Welthaltigkeit gewinnen kann, die uns etwas Allgemeingültiges, etwas über das Private Hinausweisendes sagen kann. Neben Film- und Videoarbeiten umfasst das Werk von Elmar Hess multimediale Installationen, die aus der Inszenierung thematisch ineinandergreifender Räume bestehen. Das verleiht ihnen eine Kapitelstruktur, die mit dem dramaturgischen Ablauf eines Films vergleichbar ist. Die in seinen Arbeiten inszenierten Beziehungsdramen vermitteln sich dabei als Resultat systembedingter Zugzwänge, wobei Hess das subjektive Geschehen meist einer Fantasiekaskade geschichtlicher Ereignisse gleichsetzt. Menschen erscheinen eingebunden in ein mechanisiert ablaufendes Alltagsleben oder sind Akteure in einem metaphorischen Kriegsgeschehen, das im Vakuum zwischen sozialen, historischen und dinglichen Beziehungen tobt.

Mit Texten von Stephan Berg, Stephan Schmidt-Wulffen, Sabine Maria Schmidt, Heike Catherina Mertens, Barbara Steiner und anderen.

Distanz Verlag, Berlin 2014 (engl./ germ.)
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Georg Winter. Psychotektonik

Kunstmuseum Stuttgart, 2013
Hg. Ulrike Groos
Texte von Sabine Maria Schmidt, Julia Bulk und Ulrike Groos

Snoeck Verlagsgesellschaft
Deutsch, 2013, 144 Seiten
21 x 29,5 cm
174 Abbildungen (148 in Farbe, 26 s/w)

Form ist niedergeschlagener Inhalt So schrieb es einst Theodor W. Adorno, und Georg Winter nutzt diesen Satz im Sommer 2012 als Steilvorlage anlässlich der Verleihung des 11. Hans-Molfenter-Preises der Stadt Stuttgart und richtet im Kunstmuseum Stuttgart eine Ausstellung mit mehreren Handlungsräumen als EPSY (= Epizentrum für Psychomotorik, Performance, Interaktion) ein. Seit den 1990er Jahren hat Georg Winter ein komplexes Geflecht unterschiedlicher, von ihm temporär immer wieder neu initiierter und instruierter ­performativer Gruppen aufgebaut Das sorg­fältig mit dem Künstler erarbeitete Buch versucht sich erstmals an einer Übersicht zu den Kernpunkten des vielfältigen Werks von Georg Winter.

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