Kunstkritik und Netzkultur

Johannes Bendzulla, Intro zur Presseschau vom 28.5.2018, courtesy der Künstler

Kunstkritik und Netzkultur

Eine Tagung des Kunstkritikerverbands AICA Deutschland (Association International de Critique d’Art) zu Gast in der Kunsthalle Mannheim
10. November 2018,  9 – 15 Uhr
Konzeption: Sabine Maria Schmidt, Vize-Präsidentin der AICA Deutschland

Welchen Einfluss haben Digitalisierung und Social Media in den letzten Jahren auf die Kultur- und Kunstberichterstattung, wie funktionieren dabei die Medien?
Das Symposium der AICA Deutschland diskutiert die neuen Chancen und Herausforderungen für die Kultur- und Kunstberichterstattung, die Funktionsweise verschiedener – auch zukünftiger – Medienformate, neuer Begrifflichkeiten und Verschlagwortungen im Internet, der Bildung neuer Interessensgemeinschaften bzw. Interessenskonflikte und Möglichkeiten des Corporate Publishing. Kunstkritik ist der Ort für die Entwicklung von ästhetischen Bewertungskriterien, der Ort freier und unabhängiger Argumentation. Sie steht bzw. stand im Wechselverhältnis zum Kunstmarkt, der einen Bedarf an Expertisen über die monetäre Wertschätzung von Kunst erzeugt. Welche Rolle hat geschriebener Text angesichts der wachsenden Bedeutung bildbasierter Repräsentation? Wie verändert sich dessen Gewicht aufgrund der Gruppendynamik von Social Media oder Influencer-Berichten? Welche Zukunft hat die Kunstkritik? Wie lässt sie sich finanzieren? Die Beiträge stammen primär von AICA-Mitgliedern und werden von knappen Thesenpapieren und Diskussionsbeiträgen weiterer Mitglieder moderiert und flankiert.

Begrüßung:
Sebastian Baden, Kurator, Kunsthalle Mannheim
Danièle Perrier (Präsidentin der AICA Deutschland)

START-UP Performance von Thierry Geoffroy

Sabine Maria Schmidt: Followers for Everyone! Oder: Allein arbeiten macht seltsam…

Thomas Wagner: Kunstkritik in der Stammeskultur – Netzträume, Content-Management, Resonanzen und die List des Igels

Barbara Hess: Vom Wert der Kritik in der (digitalen) Netzwelt. Versuch eines Lageberichts

Annekathrin Kohout: Kunstkritik und Soziale Medien

Johannes Bendzulla: Kunstkritik als Metakritik ­– Beobachtungen zum Stand der Kritik im Netz

Manifesta 12 Palermo _ eine Review

Manifesta 12
The Planetary Garden – Cultivating Coexistence

Sabine Maria Schmidt

Schon Odysseus kam nach Sizilien. Allerdings nicht freiwillig. Seefahrer wie er, Jakob Burckhardt nannte ihn einen Piraten, brachten Kunde von einer großen, fruchtbaren Insel, was über Jahrhunderte Begehrlichkeiten weckte. Für die Sizilianer bedeutete das Meer daher nie Verlockung des Unbekannten, zu oft – von den Griechen bis zu den Amerikanern – hatte die Insel Feinden und Invasoren als Einfallstraße gedient. Vielmehr sei das “Gefühl von Unsicherheit” der hervorstechendste Zug der “sicilitudine”, charakterisierte Leonardo Sciascia seine Landsleute. Daher rühre nicht zuletzt das “spezielle Verhältnis” der Sizilianer zum Staat. Von Sizilien aus hatte sich die Mafia weltweit wie eine Seuche verbreitet. Auch das gehört in das psychologische Gemenge der Insulaner, eine Art Kollektivschuld, die nicht verdrängt werden will, auf die man aus Höflichkeit eher nicht direkt ansprechen sollte.

Als Wiege Europas gilt das Mittelmeer. Und kaum ein anderer Ort wie das aus kulturellen Diversitäten geformte Palermo mit seinem historischen Portfolio scheint so geeignet, akute Fragen und Probleme modellhaft zu untersuchen. In Palermo hat die Manifesta wieder ihre Kurve gekriegt. Zum 12. Mal findet die europäische Wanderbiennale statt, die sich dem Zusammenwachsen des in den 1990er Jahren noch sehr jungen europäischen Staatenverbundes aus kultureller Perspektive widmet. Die letzten beiden Ausgaben in St. Petersburg und Zürich führten in ökonomisch potente Metropolen. Opulent erschien es in St. Petersburg mitten in der Ukraine-Krise. “What people do for money” lautete zwei Jahre später in Zürich das Motto, das allerdings künstlerisch etwas verhaspelt schien und wenig kritisch beantwortet wurde. Künstler sind eben auch nicht bessere Großformat-Kuratoren, die aktuell ja von einigen gerne abgeschafft gesehen werden würden.

In Palermo heißen die Kuratoren des Teams, das sich aus unterschiedlichen Disziplinen zusammensetzt, nun Kreative Mediatoren; was ihre enormen Leistungen nicht schmälern sollte. Das sind neben dem gebürtigen Sizilianer und OMA-Partner Ippolito Pestellini Laparelli die niederländische Filmemacherin und Journalistin Bregtje van der Haak, der spanische Architekt Andrés Jaque und die Kuratorin Mirjam Varadinis vom Kunsthaus Zürich. Die haben sich erst einmal monatelang zwecks Recherche durch die Insel geackert und eine faszinierende Kartographie vorgelegt: den Palermo-Atlas.

“Einen Hang zur Anpassung an das Schlimmste, das sei das Charakteristikum der Palermitaner, die Murphys Gesetz in die Verfassung verankert hätten”; schrieb Roberto Alajmo 2006 in seinem Anti-Reiseführer “Palermo sehen und sterben”. Und er räsoniert weiter: “Palermo sei eine Stadt, in der man Spitzengespräche und Fachtagungen veranstalte, um auf die wichtigsten Fragen der Zeit die schlechteste Antwort zu finden. Wenn etwas schiefgehen kann, wird eine Delegation gebildet, eine Task force organisiert, eine Verstärkung rekrutiert; alles, was möglich ist, um nur ja sicherzustellen, dass dieses Etwas auch wirklich ein schlimmes Ende nimmt.” Dieses Trauma scheint gut zehn Jahre später überwunden. Wie ein Sirenengesang lockt nun das kultivierte Motto der “Manifesta” die Reisenden wieder in die Stadt.

Dennoch überschneiden sich viele Analysen des Palermo-Atlas mit den Beobachtungen und thematischen Ansätzen des chaosresistenten Autors und Palermitaners Alajmo. Heute kaum vorstellbar, dass das große Opernhaus und legendäre Theater Massimo, ein Hotspot der Manifesta, über Jahrzehnte nach dem Krieg geschlossen blieb; weil zunächst kein geeigneter Elektriker gefunden werden durfte; um massive Sicherheitsschäden zu beheben. “­Dass die Altstadt verrottet ist, sei einer von Korruption und Gewalt geprägten Kultur geschuldet, die einen neuen italienischen Stil ins Leben gerufen habe: den “Stilo incompiuto”, räsoniert Alajmo. Es sind nicht nur derartige Stimmen, die unter I. P. Laparellis Leitung zu einer Kartierung der Millionenstadt auf vielen Ebenen zusammengetragen wurden. Mit seinem Team führte er Hunderte von Gesprächen mit Einwohnern und identifizierte Tausende von Orten, die oft seit Jahrzehnten leer stehen. Der in einen knallrot-gummierten Umschlag gebundene Atlas steckt voller Grafiken, Karten, Bilder und Texte, die die Themenschwerpunkte der Ausstellung und auch die Auswahl der Ausstellungsorte begründen.

Zentrum und Ausstrahlungsort ist das Viertel La Kalsa, das als Metapher bzw. Modell für die gesamte Stadt gelten kann. La Kalsa wurde im Mai 1943 von den Alliierten gründlich zerbombt, eine fatale Zerstörung, denn eigentlich ging es um den Hafen. Nach dem Krieg erlitt die so oft besetzte Stadt eine erneute Plünderung; dieses Mal aus eigenen Reihen. „Sacco di Palermo“ nannte man die beispiellosen, von Korruption geprägten Boden- und Bauspekulationen. Die Trauer über das brutale Niederreißen von in üppigen Gärten gelegenen Wohnbezirken hat Vincenzo Consolo in seinem Roman “Lo Spasimo di Palermo” (1998) beschrieben. Stattdessen wurden die Bewohner aus der Altstadt in dubiose Neubausiedlungen getrieben. „Zen“ ist so ein Projekt, zu dem Exkursionen angeboten werden. Die Gruppe „Alterazioni Video“ geht den Folgen jahrzehntelanger mafiöser Baupolitik nach. Sinnfällig wird diese Verwahrlosung der Altstadt an zahlreichen Orten, fast wortwörtlich ablesbar am ehemals prachtvollen Palazzo Constatino, direkt bei den Quattro Canti, einem der Ausstellungsorte der Manifesta. Ein großer Baukran im desolat anrenovierten Gebäude ist nie entfernt worden, zu teuer wäre die Aktion. Drinnen gastiert das “Videomobile” von Mastebo, ganz in Tradition des russisch-avantgardistischen mobilen Kinos, in dem Bewohner zu Wort kommen. Gezeigt werden zudem die Fotografien des Architekten Roberto Collovà, der u.a. die gravierenden Umweltzerstörungen an toxischen Küstenabschnitten ins Bild bringt. In La Kalsa befindet sich auch das Theater Garibaldi, organisatorisches Epizentrum der Manifesta, direkt neben der riesigen Piazza Magione; allesamt Herausforderungen konservatorischer und urbanistischer Gestaltung. In diesem Mafia-geprägten Viertel wurden aber auch Falcone und Borsellino geboren, die als Kinder auf dem riesigen Feld der Piazza Magione Ball gespielt haben sollen.

Über 50 Teilnehmer agieren an 20 Orten. Hinzu kommt ein umfangreiches Programm an kollateralen Ausstellungen, in denen man sich bei den Streifzügen durch die Stadt verlieren kann. Drei Hauptthemen gliedern die Beiträge, die sich an den verschiedenen Orten immer wieder überschneiden: Zunächst die Stadt als Bühne zu zelebrieren, dann die Stadt als metaphorischen Garten zu verstehen, in dem sich aus Disparatem funktionierende Gemeinschaften bilden lassen. Der dritte Themenbereich widmet sich den unkontrollierbaren Räumen im Zeitalter der Digitalisierung, die es zu visualisieren gilt. Hier zählt die Manifesta auf Künstler, die sich auch in den beeindruckend-ruinösen Räumen des Palazzo Ajutamichristo, des Palazzo Butera oder Palazzo Forcella de Seta zu behaupten wissen. James Bridle etwa, der mit “Citizen EX” die Analyse von Staatenzugehörigkeit über die Internetzugänge visualisiert. Oder Tania Bruguera, die die sizilianische Widerstandsbewegung gegen das amerikanische Satellitenkommunikationssystem MUOS bei Niscemi nachzeichnet. Laura Poitras folgt den Signalen von MUOS, das die Kommandozentralen der US-Streitkräfte drahtlos mit ca. 18.000 militärischen Rechnern weltweit verbindet und die Lenkung und Kontrolle von Drohnen verbessern soll.

Trevor Paglen zeigt Portraits, die für Gesichtserkennungsprogramme gemacht wurden. Das Peng-Collectiv aus Berlin stellt erneut seine Telefonkabine “Call-A-Spy” zur Verfügung und bietet zahlreiche Telefonnummern von Geheimdiensten an. (Offenbar geht aber keiner ran). Ein zentrales Augenmerk gilt den Flüchtlingsströmen auf dem Mittelmeer. Forensic Oceanography verfolgt quasi live wie NGO’s und Seenot-Retter behindert und kriminalisiert werden. Erkan Özgan zeichnet – allerdings ein wenig zu distanzlos – Stimmen von traumatisierten Frauen auf, die vor der IS aus dem Nordirak geflohen sind.

Nicht alles möchte man für schwarz auf weiß nehmen, was der kämpferische und kulturpassionierte Bürgermeister und Autor Leoluca Orlando so leidenschaftlich verfechtet; nicht zuletzt während der Pressekonferenz in der prachtvollen Barockkirche Santa Caterina. Und doch ist es da: Palermo ist ihm Modell einer sich neu erfindenden Stadt, in der friedliche Koexistenz fortgeschrieben werden soll. Immer wieder hat der mehrfach amtierende Antimafia-Bürgermeister von Palermo dafür gekämpft. Begeistert hat er sich auch für die Manifesta stark gemacht und ihr viele Optionen ermöglicht. Nun kann er sich selber Impulse erhoffen. Das ist aktuell politisch überlebenswichtig. Mit seinem Slogan „Io sono persona“ als Charter für Palermo, das die Freiheit auf Mobilität als Menschenrecht bezeichnet, hat er sich international positioniert. Doch sind viele Probleme zu lösen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Armut weiterhin groß. Während viele Sizilianer die Insel verlassen, kommen täglich neue Migranten auf die Insel.

Man kann sich nicht sattsehen in der Stadt, in der nicht nur im Botanischen Garten alles zu wachsen und zu wuchern scheint und in der die Manifesta lediglich “urbane Akupunktur” leisten möchte. Das gelingt ihr mit den zahlreichen Schnittstellen von Kunst, Botanik, Gestaltung und Forschung. Fast wie im Traum wandelt man in der Mittagshitze durch den Orto Botanico, wo fremde Spezien herrschen. Irritierend vor allem die Installation von Michael Wang vor einem stillgelegten Gasometer. Inmitten eines toxischen Ambientes überleben dort resistente Pflanzen. Unweit zeigt Wang einen giftigen Brunnen, voller Mikroben, die das verseuchte Surrogat seit Urzeiten kennen.

Kaum einer der Beiträge der eingeladenen Künstler enttäuscht; auch nicht nach langen Fußmärschen, um sie zu finden. Meist wurden kongeniale Orte für ihre Werke gefunden. Christina Lucas’ dreiteilige Videoinstallation “Unending Lightning” (2015 – heute) etwa, zu sehen in der militärisch aufgeheizten, rationalistischen Mussolini-Architektur “Casa de Mutilato”. Mit immensen Rechercheaufwand protokolliert sie alle Bombenabwürfe seit 1912 mit Bildern und Grafiken. Im temporär öffentlich zugänglichen Staatsarchiv, ein altes Franziskanerkloster, stapeln sich dem Zerfall überlassene, nur von Schnüren zusammengehaltene Aktenstöße. Es sind Dokumente mehrerer Jahrhunderte, deren Inhalte verborgen bleiben. Eher aus Zufall wurde eine Akte gefunden, die belegt, unter welcher Beobachtung italienische Künstler und Schriftsteller in den 1950er Jahren standen, darunter der Filmemacher Vittorio De Seta, dem man kommunistische Subversion unterstellte. Dazu entwickelte das Filmkollektiv Masbedo eine ikonische Videoarbeit, die eine hölzerne Marionette zeigt. Die Skulptur, die unter kontrollierten Bewegungen agiert, steht hier nicht etwa für den Namensvetter Pinocchio als Metapher im Zeitalter der Fake News; sondern für den nichtgehörten Künstler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Je länger man durch die Stadt zieht, umso mehr ist man auch mit den Möglichkeiten der aktuell heftig attackierten engagierten Kunst befriedet. Auch wenn der Palermitaner an einer fast heiligen Scheu vor Vollendung leidet, die Stadt wäre ein Ort, wo Kultur, wo experimentelle Kunst und Gestaltung eine Zukunft hätte.

Published in: Artist Kunstmagazin, Bremen, Nr. 116, 2018, S. 40f.

Theorien der Videokunst

Arrived in May….

In this nice reader about Theory of Videoart you find my essay:

Sabine Maria Schmidt: “Von der Lust und Last an Dauer und Sprechen. Anmerkungen zur aktuellen Videokunst”, in: Theorie der Videokunst. Theoretikerinnen 2004–2018, hrsg. von Slavko Kacunko, Yvonne Spielmann und Marcel Odenbach, Berlin 2018, S. 255 – 262

Danica Dakic Neue Monographie

 

NOT GUILTY OF THIS CRIME

Happy to be part of the new monography of Danica Dakic with a bigger essay in german and engl…., just edited by Verlag für Moderne Kunst, 2018….

Catch a first look into the introduction of my text…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Back from the very inspiring EMAF-Festival…in Osnabrück

 

Together with F. Reimer…., checking the exhibition…(Foto: Angela vom Brill)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reading On Kawara – One Million Years

 

 

Reading On Kawara – One Million Years

12./13.03.2018

Kunsthalle Düsseldorf

Together with MarkusAmbach

A great project of KunsthalleDüsseldorf and KonradFischerGallery…, Thanks to ThomasRieger (the soul of this project) and GregorJansen (the other soul….) and thanks to DorisKrystof who sent the photo…

Moderne, reloaded, Kunstforum International, Bd. 252 is out!

 

 

 

 

 

 

 

The new Kunstforum International Bd. 252 is out.

Edited by Sabine Maria Schmidt and Sabine B. Vogel

 

Next to many interviews and essay you find my introduction essay forehead…

Chronic Modern….

For more than twenty years now – after postmodernism – the theoretical and artistic examination of modernity has remained a permanent theme. Especially for a younger generation of artists, the stylistic repertoire of classical modernist art since the turn of the millennium has returned to “fashion”,”chronically in fashion”, one might add.

Wasn’t it all said at the end of the 20th century? Sampling, post-pop, genre fusions: nothing more than “history repeating”? Or is there more? Modernity as a malleable mass and idea, from which any future can be drawn?

The essay by Sabine Maria Schmidt uses theories and artistic examples to introduce the diversity and versatility of the term “modernity”. Whether as a concept of style and epoch in art history, in contemporary modernism in international architecture or with regard to the revision of modernity in museums: the renewed “reload” of modernity poses many questions.

 

Chronische Moderne…..

Seit über zwanzig Jahren – nach der Postmoderne – ist die theoretische und künstlerische Auseinandersetzung mit der Moderne ein Dauerthema geblieben. Vor allem bei einer jüngeren Künstlergeneration kam das Stilrepertoire der Kunst der klassischen Moderne seit der Jahrtausendwende wieder groß in „Mode“, “chronisch in Mode”, möchte man hinzufügen.

War nicht am Ende des 20. Jahrhunderts schon alles gesagt? Sampling, Post-Pop, Gattungsfusionen: nichts weiter als „History Repeating“? Oder ist da doch noch mehr? Die Moderne als formbare Masse und Idee, aus welcher auch zukünftig beliebig geschöpft werden kann?

Der Essay von Sabine Maria Schmidt führt anhand von Theorien und künstlerischen Beispielen in die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit des Begriffs “Moderne” ein. Ob als Stil-Epochen-Begriff der Kunstgeschichte, bei der aktuellen Modernerezeption in der internationalen Architektur oder hinsichtlich der Revision der Moderne in den Museen: Der erneute “Reload” der Moderne stellt viele Fragen.

Laudatio für das Sprengel Museum Hannover

 

Im happy to have the honour to adress the laudatio for the “Museum of the Year 2017” to the Sprengel Museum Hannover at 25th of February…

So 25. Februar, 11.15 Uhr  Festakt
Auszeichnung des Kunstkritikerverbands AICA Deutschland
MUSEUM DES JAHRES 2017, AUSSTELLUNG DES JAHRES 2017, BESONDERE AUSSTELLUNG DES JAHRES 2017

Es sprechen:
Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Stadt Hannover
Dr. Annette Schwandner, Ministerialdirigentin, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Dr. Danièle Perrier, Präsidentin der AICA Deutschland

Dr. Sabine Maria Schmidt
Vorstellung des Museums des Jahres 2017 Sprengel Museum Hannover:

Ulf Erdmann Ziegler
Vorstellung der Ausstellung des Jahres 2017 SURREALE SACHLICHKEIT. Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie Berlin, Sammlung Scharf-Gerstenberg

Prof. Dr. Annette Tietenberg
Vorstellung der Besonderen Ausstellung 2017 Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus, Museum Ludwig, Köln

http://www.sprengel-museum.de/aktuelles/auszeichnung-sprengel-museum-hannover-ist-museum-des-jahres-2017.htm?snr=1

 

 

 

 

 

Deutschland8

BIG _ HEAVY _ IMPRESSIVE_german/chinese

JUST GOT MY Co-Writers-COPY

(included are some short texts about Harun Farocki, Candida Höfer, Marcel Odenbach, Katharina Sieverding,  Hito Steyerl…)

The BAG

Just see our nice cotton-bag to our show

“Korpys/Löffler: PERSONEN INSTITUTIONEN OBJEKTE SACHEN”

Kunsthalle Tübingen / Kunstverein Braunschweig / HMKV Dortmund

Available at the museum shop (actually in Kunsthalle Tübingen…)

 

SOLO EXHIBITION WITH KORPYS/LÖFFLER

 

 

 

 

 

 

 

Our Catalogue is out!!!

I’m very happy with this publication!!!!!

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SAVE THE DATE!

OPENING 1. Dezember 2017

Curated by Sabine Maria Schmidt