BIOGRAFIE

Sabine Maria Schmidt

Kunsthistorikern, Kuratorin und Kunstkritikerin, sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Sie studierte Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Germanistik an der WWU in Münster und promovierte 1997 über “Die öffentlichen Monumente von Eduardo Chillida”.
Die umfangreiche Monographie wurde 2000 im Chorus-Verlag München publiziert.

Seit den 1990er Jahren publiziert sie regelmäßig Artikel und Katalogbeiträge zur Kunst des 19. und 21. Jahrhunderts mit einem besonderen Fokus auf historische und zeitgenössische Fotografie, Video, Film, Installation und  Medienkunst. Zudem ist sie Herausgeberin zahlreicher Ausstellungskataloge und Monographien.

Als Kuratorin war sie u.a. an der Kunsthalle Bremen (1997-2000, 2013 – 2014), dem Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg (2000), dem Wilhelm Lehmbruck Museum (2002 – 2007) und dem Museum Folkwang (2007 – 2012) tätig, wo sie über 55 komplexe und umfangreiche Museumsausstellungen und Projekte realisierte, darunter die große Nam June Paik-Retrospektive (Bremen 1999), Einzelausstellungen mit Björn Melhus, Romana Schmalisch, Korpys/Löffler, Runa Islam, Yves Netzhammer, Andreas Slominski, Korpys/Löffler, umfangreiche Gruppenausstellungen wie “Taktiken des Ego” (2003), “Designing The Truth” (2006) oder “Das im Entschwinden Erfaßte” (2011) , „Vom Wert der Kunst als Wert der Arbeit“ (2016) und zahlreiche Videoprogramme im In- und Ausland.

Besondere internationale Aufmerksamkeit erregten die Ausstellungen “Atelier van Lieshout. Cradle to Cradle“ (2008 in Essen / 2009 in Moskau), das experimentelle Projekt “Hacking the City” (Essen, 2010), “Residual. Intervenciones en la ciudad” (in Mexiko 2010), die umfangreiche Retrospektive  “Aernout Mik. Communitas” (Essen, Paris, Amsterdam 2011/2012) und die Ausstellung “Podrobka – Die Avantgarde gibt nicht auf” in Danzig 2014 (mit Düsseldorfer Künstlern).

Derzeit arbeitet sie freiberuflich und realisiert Projekte im In- und Ausland. Zudem ist sie  als Lehrbeauftragte tätig.
Sie ist Vizepräsidentin der AICA (Deutschland) und Mitglied von ICOM und IKT.

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Kuratorische Tätigkeiten

2015 – 2018
Freiberufliche Kuratorin
(u.a. Ausstellungsprojekte in Städtische Galerie Danzig, Kasseler Kunstverein/Fridericianum; Weltkunstzimmer Düsseldorf, Kunstraum Düsseldorf, Kunsthalle Tübingen)

2013 – 2014
Kuratorin für die Kunst des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst, Kunsthalle Bremen

2012
Freiberufliche Kuratorin, Kritikerin und Kunstwissenschaftlerin
Projektkuratorin am Museum Folkwang

2007 – 2011
Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Museum Folkwang, Essen

2009/2010
Co-Kuratorin für das Projekt Residual, Künstlerische Interventionen in der Stadt, Mexiko City (im Auftrag der UNAM, Mexiko und des Goethe-Instituts, Mexiko)

2002 – 2007
Kuratorin und Kustodin für Malerei, Zeichnung, Druckgraphik, Fotografie und Neue Medien an der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg

2002
Mitarbeiterin des „Educational Team“ der Documenta11 in Kassel (Februar bis Ende Juni 2002)

2001
Projektkuratorin des Medienkunstprojektes Zeit Raum Geschichte im Rahmen der Ausstellung „Otto der Große – Magdeburg und Europa“ im Kulturhistorischen Museum, Magdebrug

2000
Künstlerische Interimsleitung des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst, Oldenburg

2000
Projektleiterin von NachtTräume ZeitRäume and der Hochschule für Künste in Bremen und dem Dom zu Bremen (Realisierung: Oktober 2000)

1997- 1999
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin an der Kunsthalle Bremen

1992-1994
Künstlerische Leiterin (Bildende Kunst), Presse- und Öffentlichkeitsreferentin, in der Gründungsphase des Künstlerdorf Schöppingen (Nordrhein-Westfalen).

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STUDIUM / HOCHSCHULABSCHLÜSSE

PROMOTION 

1997
Dissertation über :
Die öffentlichen Monumente von Eduardo Chillida

Besondere Auszeichnung für die Promotion durch den Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster, 1998

Publikation der Arbeit im Chorus-Verlag, München, 2000 (mit finanzieller Unterstützung von VG-Wort)

Forschungsaufenthalt in Spanien (wohnhaft in Barcelona), , Graduiertenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, 1994 – 1996

Neben der Promotion Tätigkeiten als Kulturjournalistin (Printmedien und Hörfunk) und Reiseleiterin, 1994 – 1997

MAGISTEREXAMEN

1992
Magisterarbeit: Reiner Ruthenbeck – Aspekte seines Werkes.

STUDIUM

1986 – 1992 / 1994 – 1997

Studentische Hilfskraft am Institut für Kunstgeschichte in Münster, 1990 – 1992

Auslandsaufenthalte in Italien (Perugia) und Spanien (Santander), 1988, 1993

Studium der Kunstgeschichte (Schwerpunkt: Kunst des 20. Jahrhunderts), Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster und Gastseminare an der Universität Bochum